Die Gesamtform erhalten

Das Areal der Stadtkaserne wird in seiner Gesamtform belassen. Die bestehenden Bauten und Freiräume werden soweit als möglich in ihrem Ausdruck belassen.

Ein Ort für alle

Das Areal ist offen für verschiedenste Kulturen, Generationen, Unternehmungen, Organisationen, Vereine und Institutionen. Das Gemeinwohl und die Diversität stehen im Vordergrund.

Die Stadt übernimmt

Die Stadtkaserne bleibt in öffentlicher Hand. Die Stadt Frauenfeld übernimmt das Areal vom Bund und trägt die Verantwortung für dessen Entwicklung und bauliche Erneuerung.

Markt Thurgau als Basis

Grundlage für die künftigen Nutzungen ist das Projekt „Markt Thurgau“ der Stadt Frauenfeld vom Juni 2020 mit den Zielen Ökologie, Neue Arbeitsformen, Gesundheit und Vernetzung.

Offenes Erdgeschoss

Die Erdgeschossflächen in allen Gebäuden sollen öffentlich zugänglich sein. Geschäfte, Läden, Restaurants, Büros und Ateliers fördern die Diversität und generieren Publikum.

Kuratierter Betrieb

Die Stadt Frauenfeld überträgt die Vermietung der Räume an eigenständige Trägerschaften um eine transparente Betriebsorganisation nach klaren Kriterien zu garantieren.

Montag 15. November 2021 19:30 Uhr / Rathaus Frauenfeld

Stadtkaserne Frauenfeld - Bausteine für eine Umnutzung

Am Montag 15. November 2021 um 19.30 Uhr findet im Rathaus Frauenfeld eine lange geplante Veranstaltung zum Thema «Stadtkaserne - Bausteine für eine Umnutzung» statt (Zugang mit gültigem Covid-Zertifikat). An diesem Abend wird Barbara Buser vom baubüro in situ (www.insitu.ch) in Frauenfeld zu Gast sein. Die Basler Architektin ist eine Pionierin der Umnutzung von Arealen (u.a. Gundeldinger Feld Basel, Alte Markthalle Basel, Lagerplatz Winterthur). Ihre Philosophie lautet: Möglichst wenig Neues bauen, sondern Vorhandenes neu denken und umnutzen. Sie befasst sich seit mehr als 20 Jahren mit dem Umbau, der Wiederaneignung und Sanierung von Gebäuden. Barbara Buser wurde 2020 (zusammen mit Eric Honegger) mit dem Prix Meret Oppenheim (Schweizer Grand Prix Kunst des Bundesamts für Kultur) ausgezeichnet. Mit dabei an diesem Abend ist auch Christof Helbling, Stadtbaumeister von Frauenfeld, der das Projekt Markt Thurgau entwickelt hat.

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Vergangene Veranstaltungen

Kulturtage Frauenfeld 2021

Üsi Stadtkasärnä im Chlinä

Wir sind Teil der Kulturtage in Frauenfeld und heissen dich herzlich willkommen in unserem Miniaturmarkt mit Bühne und Verpflegung. Unser Infostand gibt dir die Möglichkeit uns besser kennen zu lernen und dich über die Zukunft der grossen Stadtkaserne zu informieren. Mit dabei ist auch Christoph Helbling, der Initiator des "Markt Thurgau" Projekts und Stadtbaumeister von Frauenfeld. Mehr Infos auf der Website der Kulturtage: www.frauenfelder-kulturtag.ch

Mit dem Auszug der Armee aus der Stadt­kaserne Frauen­feld, wird 2023 ein zentral gelegenes Areal, so gross wie die Alt­stadt, zugänglich für Alle. Es bietet sich die einmalige Chance, eine lebendiges und attraktives Stück Stadt im Herzen von Frauenfeld zu schaffen.

Der Stad­trat Frauenfeld hat mit dem Projekt „Markt Thurgau“ (Juni 2020) ein über­zeugendes Nutzungs­konzept und eine tragfähige Finanzierungs­idee vorgelegt. Gefragt sind nun Mut, Entschlossen­heit und Pionier­geist zugunsten des Gemein­wohls.

Die geplante Thurgauer Markt­halle orientiert sich an den tradition­ellen Werten der Thur­gauer Land­wirt­schaft und verknüpft sie mit den Themen der Zukunft wie lokale Wert­schöpfung, Direkt­ver­marktung, Ver­netzung von Stadt und Land. Die Ent­wicklung des Areals der Stadt­kaserne ist ein Gemeinschafts­werk mit vielen Beteiligten. Dazu gehören die öffentliche Hand (Stadt Frauen­feld, Regio Frauen­feld, Kanton, Bund) sowie Private (künftige Nutzer­innen wie Vereine, Ver­anstalter, Produ­zenten von regionalen Lebens­mitteln, Markt­fahrer, Gastro­nomen, Start-ups, Bildungs­einrichtungen usw.)

Für die Ent­wicklung des Kasernen­areals ist es aber auch entscheidend, dass die Köpfe und Herzen der Frauen­felder:innen für das Projekt gewonnen werden und eine Auf­bruch­stimmung für die neue Stadt­kaserne geschaffen wird. Das Kasernen­areal ist seit mehr als 150 Jahren eine verbotene Zone, die vom Stadt­leben isoliert ist. Die schritt­weise Aneignung der Kaserne durch die Bevölkerung ist deshalb ein zentraler Erfolgs­faktor. Dies gilt auch im Hinblick auf die Volks­abstimmungen, die für die Realisierung des neuen Stadt­teils erforderlich sind. Die Bedürfnisse der unter­schiedlichen Gruppen sollen früh­zeitig abgeholt werden. Mit einer echten Bevölkerungs­beteiligung kann Ver­trauen in die Arbeit der Behörden und die Realisier­barkeit des Projekts geschaffen werden.

Hier kommt der Verein Unsere Stadt­kaserne ins Spiel. Wir wollen bei der Ent­wicklung der Stadt­kaserne mitreden und mitgestalten. Wir bieten eine Platt­form nach dem Motto „Dabei sein, wenn Neues entsteht“. Wir engagieren uns für einen lebens­werten und nach­haltigen Stadt­raum auf der Grund­lage des Nutzungs­konzepts „Markt Thurgau“.

Der Verein bringt eine konkrete Stimme ein und engagiert sich entsprechend seinen Grund­sätzen für die Um­nutzung der Stadt­kaserne. Der Verein versteht sich als Diskussions­forum für alle Themen rund um die Entwicklung und Nutzung der Stadt­kaserne: Engagiert, partei­unabhängig, voraus­denkend und dem Gemein­wohl verpflichtet.

Wir stehen dem Stadt­rat und den Behörden als Gesprächs­partner zur Verfügung, um im Dialog ein­vernehmliche Lösung in zu finden.

Statuten

Roland Wetli (Präsident)

Brigitte Hänni

Charles Landert

Esther Menzi

Monika Keller

Ruth Kern

Tobias Lenggenhager

Weiter zur Anmeldung

Verein Unsere Stadtkaserne | Hertenstrasse 14 | 8500 Frauenfeld | info@unserestadtkaserne.ch

Spenden an: CH12 8080 8007 3460 1950 5